Windhausen war im Mittelalter in die Johanniskirche zu Gittelde eingepfarrt, seit 1655 aber ein Filial von Badenhausen. Seit dieser Zeit werden beide Gemeinden von einem Pfarrer betreut. Im 17. Jahrhundert bezeichnete sich die Gemeinde als ein „recht miserabler Ort, dichte an dem rauhen Harzgebirge lieget und also wegen Unfruchtbarkeit des Landes sich wenig zu erfreuen, blutarm und klein, und anstatt der Klokken eines Pflugeysen und Hammers bedienen müssen.“

Erwähnt werden soll noch das bereits im Jahr 1238 ein Pfarrer in Badenhausen in einer Schenkungsurkunde des Ritters Basilius von Windhausen genannt wird.

Bereits im Jahr 1656 stellt Windhausen für den Pfarrer aus Badenhausen Pfarrland zu dessen Unterhalt. Ab 1791 liegen Kirchenrechnungen vor.

Die heutige Kirche in Windhausen ist eine Kapelle aus Fachwerk mit rechteckigen Saal, Empore und Kanzel.

 

Manfred Keinert

Ortschronist

 

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